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Im Nachgang zur Kadertagung «Bildungsstandards S-II» im Januar 2006 hat die WBZ CPS eine aus Lehrpersonen und Schulleitungsmitgliedern bestehende Projektgruppe eingesetzt, die sich intensiv mit dem Thema Bildungsstandards an Mittelschulen bzw. Gymnasien befasste.
Im Sommer 2009 löste die WBZ CPS die «Resonanzgruppe Bildungsstandards am Gymnasium» auf und reagierte damit auf eine Empfehlung der Plattform Gymnasium (PGYM), welche die Entwicklung «Gemeinsamer Prüfungen» anstelle von «Bildungsstandards S-II» propagierte.
Der PGYM- Bericht erschien Anfang 2009 und äussert sich in Empfehlung Nr. 14 zum Verhältnis von Bildungsstandards und Gemeinsamen Prüfungen:
«Gemeinsame Prüfungen als Alternativen zu Bildungsstandards PGYM verzichtet im jetzigen Zeitpunkt auf die Empfehlung der Einführung von Bildungsstandards. Hingegen empfiehlt PGYM als alternatives Verfahren die Entwicklung von schulinternen und -übergreifenden Prüfungen (z. B. Einzel-, Orientierungs-, Semesterprüfungen bis hin zu Maturaprüfungen). Diese sollen im Auftrag eines einzelnen oder mehrerer Kantone von den Schulen und ihren Lehrpersonen – unter Beizug von Experten – erarbeitet werden. Damit vergleichbare Anforderungen sichergestellt sind, müssen Rahmenvorgaben für diese Prüfungen im Sinne von Verfahrensstandards (normative Rahmenvorgaben) zur Erarbeitung und Begutachtung von Prüfungen festgelegt werden. Auch die Maturitätsprüfungen sollen schulhausintern, aber nach kantonal einheitlichen Rahmenvorgaben und Qualitätsanforderungen konzipiert werden, allerdings nicht im Sinne einer Einheitsmatur. Anzustreben ist eine Harmonisierung zwischen den Kantonen, koordiniert durch die ständige EDK- Kommission Gymnasium.» (p. 77)
Weitere Informationen finden Sie unter: www.wbz-cps.ch
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